Erschreckende Fakten zum sozialistischen Kuba

Erschreckende Fakten zum sozialistischen Kuba

Was wir hier auf Kuba so erfahren haben empfanden wir als sehr schlimm. Wir hatten geahnt das der Sozialismus ein “Mangel an allen” zur folge hat, schliesslich kannten wir das noch aus der DDR aber in Kuba ist alles noch viel schlimmer.

Auf Facebook fragte Jemand ob die Menschen auf Kuba gl√ľcklich sind mit ihrem Sozialismus. Wir haben einige dazu befragt. Die Antworten waren alle gleich, mit dem Inhalt “Wir k√∂nnen nichts tun und m√ľssen uns unter ordnen. Wer dagegen etwas sagt wird eingesperrt.”

Genau das kenne ich als Ostdeutscher von der DDR. Auswandern ist erlaubt aber Kuba ist eine Insel. Die die Geld haben gehen nach Miami oder haben kein Grund auszuwandern. An den Lebensmittelgesch√§ften steht man Schlange um von dem Wenigen etwas zu erhalten. Ein Produkt f√ľllt oft ein komplettes Regal damit es nicht so leer aussieht. Es gibt Lebensmittelhefte, siehe Bild, wo genau eingetragen wird, wer was erhalten hat.

Lebensmittelheft Kuba

Hier einige Fakten

  • 5 Eier im Monat
  • bis 7 Jahre Milch
  • 6x im Monat Kompott f√ľr Kinder
  • 500g Rindfleisch im Jahr meist nur Kinder, Kranke und Schwangere
  • 1x im Monat Monatsbinden geschenkt
  • 500g H√ľhner Fleisch im Monat
  • 2 Kilo Reiss Zucker Salz Bohnen
  • 1x im Jahr Kartoffeln
  • Kubaner essen meist nur Reis und schwarze Bohnen
  • Kubaner machen auf Zeltplatz Urlaub
  • Ferienhaus 1 CUC pro Tag (ca, 0,85 Cent) k√∂nnen sich die wenigsten leisten
  • Jeden Tag steht den Kubanern ein Br√∂tchen zu
  • Kuba ist sicher

Wer eine Kuh hat und die ohne Erlaubnis des Staates schlachtet muss mit bis 15 Jahre Gef√§ngnis rechnen. Kein Witz!!! Schlachten tut nur der Staat. Seit gestern hat Kuba einen neuen Pr√§sident. Bev√∂lkerung ist froh dar√ľber und gespannt was jetzt mit dem Geld passiert.¬†Kuba hat 2 W√§hrungen, den Peso und den CUC, was die Wirtschaft teilweise ausbremst. Die Diskussion geht schon Jahre. Man hofft auf eine Entscheidung.

  • Die Stra√üen sind genau so schlecht wie in der DDR. Wenn Autos an der Seite stehen sind die meist nicht kaputt sondern haben kein Sprit. Jeder Private bekommt nur 20 Liter im Monat,¬†Motorr√§der noch weniger.
  • Ein Auto zu mieten kann man vergessen. Cubacar hat wahrscheinlich nur eins was ca. 100 Euro am Tag kostet. 1 Liter Benzin kostet ca. 1 Euro. Auf den Autobahnen versuchen Inspektoren gerade Mitfahrgelegenheiten zu organisieren.
  • Gesundheitssystem hatte ich schon mal erw√§hnt.¬†Medikamente m√ľssen selbst bezahlt werden, sofern es welche gibt.
  • Um mal was Gutes zu schreiben…. Bildung ist kostenlos, jeder kann kostenlos studieren.
  • Das Wort “Arbeitslose” ist verboten. Es gibt nur Menschen ohne Arbeit.
  • Es gibt ca.12 Monate eine geringe Unterst√ľtzung danach nichts mehr.
  • Die Leute m√ľssen dann alles verkaufen was sie haben und versuchen mit einer Selbst√§ndigkeit Geld zu verdienen.
  • Der Familienzusammenhalt ist nicht so wie man das aus Asien kennt.
  • Der Durschnittsverdienst betr√§gt ca. 100 Euro, √Ąrzte und Lehrer ca. 200 Euro.
  • In den St√§dten werden Touristen angebettelt oder versucht mit irgendwelchen Darbietungen Geld zu machen.
  • Man kann alles fotografieren sofern man daf√ľr bezahlst. Ein Foto 1 bis 5 CUC. 1 CUC sind ca. 0,85 Cent.
  • Die Bev√∂lkerung f√ľhlt sich mit Nachrichten nicht gut informiert. Der Staat h√§lt Informationen zur√ľck.
  • Mit dem Wegfall der anderen “Sozialistischen Bruderstaaten” Zitat Honecker, steht Kuba jetzt relativ allein da.
  • Man setzt jetzt verst√§rkt auf Tourismus.
  • Die ersten Exporte in die USA starten auch wieder, vorerst mit Holzkohle.

In dem Moment wo ich das schreibe liege ich in einer 5 Sterne Ferienanlage Melia Varadero wo es jeden Tag Rindfleisch gibt und ich bin jetzt sehr froh dar√ľber das es die “Wende” gab.

Siehe auch: https://www.kuba-reisebericht.net/volle-leere-regale-auf-kuba-wie-zu-ddr-zeiten


Die Frage stand im Raum, warum die Kubaner nicht in die USA auswandern. Die Antwort war: Kuba ist eine Insel und wer so viel Geld hat nach Miami auszuwandern, der kann auch hier bleiben. ūüôā